Der Praktikanten-Blog | von Lukas Weiß


Moin zusammen,

zuerst einmal würde ich mich gerne vorstellen. Ich bin Lukas und bin 20 Jahre jung. Ich habe mein Fachabitur mit dem Schwerpunkt Grafikdesign beim Adolph-Kolping Berufskolleg in Münster gemacht. Nun musste ich gucken, wie es weitergeht und habe mich erst mal für ein Praktikum bei Salvador Studioz entschieden. Da meine große Leidenschaft die Musik ist und ich ein paar Eindrücke der Musikbranche sammeln wollte, war dies die beste Möglichkeit, Design und Musik zu kombinieren.

So durfte ich auch nach einem kleinen Vorstellungsgespräch am 8. Januar 2019 anfangen.

Das Studio kennenlernen

Bei meiner Ankunft hab ich gleich schon einen anderen Praktikanten namens Alex kennengelernt. Da er genauso wie ich seinen ersten Tag hatte, war es relativ klar, was an dem Tag anstehen würde. Da es im Studio einen Haufen von Musikequipment gibt, war es selbstverständlich, dass man erst mal eine Einweisung bekommen hat. Uns wurde erklärt, wie man Kabel richtig aufrollt, Mikrofone auf- und abbaut und wo jedes Teil seinen Platz hat.

Vertonung und Audioschnitt

Nachdem Fred da war, haben wir auch schon unsere erste richtige Aufgabe bekommen. Fred war nämlich dabei, eine potentielle Netflixserie zu vertonen. Wir haben das Rohmaterial der einzelnen Folge zugeschickt bekommen und hatten die Aufgabe, Soundeffekte passend zur Szene herauszusuchen. Das erwies sich am Ende als ziemlich kniffelig, da man auf jedes einzelne Detail achten musste.

Am nächsten Tag durften wir einen Song von einem Kunden schneiden. Wir haben die einzelnen Vocalspuren zurecht geschnitten, so dass sie perfekt synchron zur Hauptspur passten. Dazu haben wir einen kleinen Crashkurs in Sachen Mixing und Mastering bekommen, was speziell für mich sehr interessant war.

Animationsvideo: Das Script

Am nächsten Tag haben wir unser erstes großes Projekt bekommen. Wir sollten uns eine Story für einen Animationsfilm ausdenken, der für Kunden die einzelnen Leistungen der Salvador Studioz kurz erklärt. Hierbei hab ich eine interessante Erfahrung gemacht, die sehr wichtig in der Kreativbranche ist. Und zwar haben wir uns von unserer ersten Idee sehr mitreißen lassen, so dass wir nach ein paar Stunden mehrere Seiten vollgeschrieben hatten und alles bis auf's kleinste Detail skizzierten. Als wir es dann vorgestellt haben, kam schnell heraus, dass wir mit unserer Idee leider das Ziel verfehlt hatten und das Grundkonzept nochmal komplett ändern sollten. Das war schon frustrierend, jedoch hab ich verstanden, dass es häufig vorkommt, dass man sein Projekt abändern oder sogar nochmal neu anfangen muss, damit es dem Kunden oder eben dem Chef gefällt. Aber auch, dass man sich davon nicht herunterziehen lassen darf und sich besser bei jeder Idee absichern sollte, bevor man diese mühsam ausarbeitet. So haben wir das Konzept neu angefangen und Stück für Stück ausgearbeitet.

Kirchenchor aus New York

Am Wochenende haben Alex und ich dann eine freiwillige Sonntagsschicht eingelegt, denn im Studio fand eine Choraufnahme für eine Kirche aus New York statt. Da Helfer immer gebraucht werden und ich mir die Erfahrung nicht entgehen lassen wollte, stand ich Sonntags um 12 auf der Matte. Wir haben geholfen, die Mikrofone aufzubauen und haben etwas über die Positionierung der einzelnen Mikros gelernt. Rückblickend war dies ein gelungener Tag, der mich mit neuen Eindrücken und Kenntnissen bereichert hat.

Animationsvideo: Das Charakterdesign

In der nächsten Woche kam ein weiterer Praktikant dazu. Der heißt auch Alex, was die Kommunikation untereinander nicht gerade leichter machte. Wir arbeiteten von nun an zu dritt an dem Konzept für das Animationsvideo. Ich hatte die Aufgabe, die Figuren, die in dem Video vorkommen sollten, zu entwickeln und zu skizzieren. Das hat mir besonders Spaß gemacht, da ich sehr gerne zeichne und mich kreativ ausleben konnte. Auch hier musste ich öfters Änderungen vornehmen. Das war diesmal jedoch nicht weiter schlimm. So hab ich ein paar Tage süß aussehende Figuren entwickelt und viel gutes Feedback bekommen.

Cover-Design

Damit ich nicht jeden Tag das gleiche machen muss, hab' ich zusammen mit Mützen-Alex die Aufgabe bekommen, für den Rapper Dopejax ein Cover zu gestalten. Wir haben Fotos und ein paar Infos zu Dopejax bekommen und hatten viel Freiheiten, was die Gestaltung anging. Jeder von uns hatte am Ende zwei Konzepte gestaltet, von denen jeweils eins von Dopejax genommen wurde.

Weitere Aufgaben

Nach der Aufgabe ging es wie gewohnt weiter mit dem Animationsvideo. Wir haben gemeinsam die von mir gezeichneten Figuren in Illustrator übertragen, so dass sie gut animiert werden können. Zwischendurch gab es noch kleinere Aufgaben, die ein wenig Abwechslung in den Arbeitsalltag gebracht haben. Ob es nun eine Layoutgestaltung für Internetseiten war oder die Begleitung eines Fotoshootings. All diese Aufgaben haben mir weitere Einblicke und viel Lernstoff eingebracht, was ich sehr gut finde.

Fazit

Zusammengefasst war das Praktikum bei Salvador Studioz ein ganzer Erfolg. Man hat das Gefühl, fester Bestandteil des Teams zu sein. Man hatte durch die Aufgaben nicht das Gefühl, dass man nur eine Beschäftigung bekommen hat, sondern dass die erledigten Aufgaben einen wirklichen Beitrag zur Arbeit im Unternehmen gebracht haben.

Ich hatte viel Spaß bei der Arbeit und habe viel gelernt. Ich kann nur jedem empfehlen, diese Erfahrung zu machen und bedanke mich beim ganzen Team für die tolle Zeit.

So, dann würde ich mal sagen, peace out Leute,

euer Lukas

04/2019, Praktikum Full Service Agentur Salvador Studioz

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www.salvadorstudioz.de

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